Kahlenbergerdorfer Jahrestage

Inhaltsverzeichnis

1100 bis 1199 1200 bis 1299 1300 bis 1399 1400 bis 1499
       
1500 bis 1599 1600 bis 1699 1700 bis 1799 1800 bis 1849
       
1850 bis 1899 1900 bis 1949 1950 bis 1999 2000 bis 2012
       
   

Vor Christus Geburt

Christi 2000 v. Bäuerliche Kulturen, nachweislich an den Hängen des Wienerwaldes, z.B. am Leopoldsberg
    jungsteinzeitliche „donauländische Kultur“ war eine möglicherweise aus Vorderasien
    eingewanderte Bevölkerung mit Ackerbau und Viehzucht. 
Christi 400 v. Kelten besiedeln die Hänge des Leopoldsberges, hat hier das älteste Carnuntum bestanden? Es 
    scheint so, als könne bald bewiesen sein, daß das Carnuntum nicht römisch, sondern keltisch war 
    und nicht in Petronell sondern am Leopoldsberg in Wien lag?. 
 
    In den Jahren 1000 bis 1099
  1035 Kaiser Heinrich III, schenkt seinem Kanzler Gunther "Averhilteburesthal", dies liegt zwischen
    Nußdorf und dem Leopoldsberg.
  12. Jhdt Die Residenz der Babenberger (Babenbergerhof) befindet sich noch im Kahlenbergerdorf.
     
    In den Jahren 1100 bis 1199
  1101 Leopold der IV (der Heilige), erbaut sich die Burg auf dem Kalenberg (heute Leopoldsberg).
  1101 Feierliche Grundsteinlegung zur Burg am Leopoldsberg.
  1110 Das Kahlenbergerdorf wurde als das älteste Dorf urkundlich erwähnt.
  1114 Erste schriftliche Erwähnung des Weinbaues in Kahlenbergerdorf.
  1117 Die Burg am Kalenberg (Leopoldsberg) wird mit neuen Festungswerken verstärkt.
  1135 Ein Ritter Sarlo nannte sich nach dem Dorf „von Chalwenperg“. „Chalw“ für „kahl“.
  1135 Erste Erwähnung der Kirche in "Chalwnperge".
  1140 Geschlecht der Herren zu Chalwenperge bekleidet das hohe Ministerialenamt eines „cellararius"
    also eines herzoglichen Kellermeisters und Schenkers und errichtete eine kleine befestigte 
    Burg im Ort, in unmittelbarer Nähe der Kapelle, (heutige Kirche).
  1168 Die Dorfkirche wird urkundlich als Kapelle genannt. 
  1168 Wird eine dem Hl.Georg genannte Kirche urkundlich genannt.
  1140 In diesem Jahr wird auch eine dem hl. Georg geweihte Kirche urkundlich genannt.
  1173 Das Stift Klosterneuburg tauscht einen Weinlesehof in Kahlenbergerdorf ein.
  1182 Urkundliche Nennung des Kahlenberg, (heutig genannt Leopoldsberg).

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    In den Jahren 1200 bis 1299
  1226 Erstmalige Erwähnung des Nußberges und das an seinen Hängen die meisten Weinrieden liegen.
  1250 Das Chorherrnstift Klosterneuburg übernimmt das Kirchenpatronat.
  1246 Urkundliche Erwähnung der Burg am heutigen Leopoldsberg.
  1256 Kahlenbergerdorf wird als Pfarre erwähnt, der erste beglaubigte Pfarrer; Reichbrecht.
  1258 Erwähnung der Ried Piberstain, heute Biberstein genannt.
  1287 Herzog Albrecht I, flieht vor den aufständischen Wienern auf die Burg am heutigen Leopoldsberg.
  1290 Albrecht I, verlegt seine Residenz in die Burg am Leopoldsberg, bis sich die empörten Wiener 
    Stadtväter wieder beruhigten.

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    In den Jahren 1300 bis 1399
  1300 Wigand von Theben, der „Pfaff vom Kahlenberg“ wird Pfarrer.
  1300 Die Geschichten des Pfaffen spielen in drei Kreisen. Am Hof Otto des Fröhlichen, wo er als Spaß
    macher agierte; im Kahlenbergerdorf wo er die Bauern narrt; und in geistlichen Kreisen, wo der 
    Pfaff hohe Würdenträger überlistet. Der Pfaff ist auch, oder im Besonderen als Gundacker von 
    Thernberg bekannt geworden.
  1304 Herstellung einer Wasserleitung vom Wolfsgraben, Abhang Leopoldsberg, für das Stift Klostneuburg.
  1307 Dietrich aus dem Geschlecht der Kahlenberger ist Bürgermeister von Wien.
  1329 Nachweisbare Ausbesserungsarbeiten an der Burgkapelle am Leopoldsberg.
  1330 Der Pfaff vom Kahlenberg wird als Pfarrer des Kahlenbergerdorfes erwähnt.
  1332 Ritter Gerunch wird als "Purchgraf auf dem Chalnberg" genannt.
  1339 Eine Pestepidemie fordert im gesamten nördlichen Wienerwald zahlreiche Opfer.
  1342 Große Naturkatastrophen und Überschwemmungen zerstörten viele Obst- und Weingärten.
    Die Meldung dafür lautete;  in "sub monte Chalnberg" wurden große Teile der Ernte zerstört.
  1344 Johann von Pflirt stiftet eine dem Hl.Georg geweihte Kapelle für die Burg am Leopoldsberg.
  1350 Wigandgasse, nach Wigand von Theben (gest. 1348) genannt „Pfaff vom Kahlenberg“, Pfarrer im 
    Kahlenbergerdorf, Spaßmacher Herzog Ottos des Fröhlichen. 
  1354 Der Hl.Johannes wird neuer Kirchenpatron der Dorfkirche in Kahlenbergerdorf.
  1355 Ein Gewährbuch des Stiftes Klosterneuburg erwähnt das Kahlenbergerdorf.
  1357 Schablergasse, ein  erwähnter Weingartenflurname. Nach dem Besitzer, einem Schapeler, der 
    Kopfhauben (sogenannte Schapeln) erzeugte.
  1357 Chadolt Eiynstein wird als erster Klosterneuburger Chorherr Pfarrer in Kahlenbergerdorf.
  1377 Erstmalige Benennug des Leopoldsberges, "kallenperig pey dem Dorf.
  1377 Erwähnung der Ried Geygeriynne, Benennung der Geigeringasse.
  1393 Jungherrnsteig, (Weingartenflurname), Benennung nach einem Erholungsplatz der Jungherren, (Novizen) des 
    Stiftes Klosterneuburg so benannt. Damals Junkherre, heute Jungherrn.

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    In den Jahren 1400 bis 1499
  1400 Mündlich wurden die Geschichten vom „Pfaff vom Kahlenberg“ verbreitet. Es wurde erzählt, daß 
    der Pfaff noch als Theologiestudent an den Hof Otto des Fröhlichen in dessen Burg am Fuße des 
    Kahlenberges kam und als Spaßmacher im lustigen Rat des Otto des Fröhlichen aufgenommen 
    wurde. Später übergab dieser ihm die Pfarre von Kahlenbergerdorf, in der sich seine Burg befand. 
  1431 Aus- bzw. Neubau des Schlosses (Burg) am Leopoldsberg im Auftrag von Herzog Albrecht V.
  1450 hat ein gewisser Philipp Frankfurter die älteste Sammlung dieser Geschichten gechrieben. Es waren 
    19 Schwänke in 2180 Versen. Über Jahrhunderte im deutschen Spachraum und auch darüber hin
    aus bekannt, wie nur noch Till Eulenspiegel und die Schildbürger. Viele lustige Streiche wie der Flug 
    über die Donau wurden erzählt. 1472-1473 wurde diese Sammlung in Augsburg gedruckt.
01.Mär 1462 Herzog Albrecht IV und Kaiser Friedrich III kämpfen um die Burg am Leopoldsberg.
10.Apr 1462 Durch den Bruderkrieg zwischen Friedrich und Albrecht wurde die Burg am Leopoldsberg zerstört.
  1468 Wiederaufbau der Burg am Leopoldsberg.
  1470 Die spätgotische Säule (bis 1892 Ecke Bloschgasse/Geigeringasse, heute im Kirchhof) entsteht.
  1477 König Mathias Corvinus erobert die Burg am Leopoldsberg und verwüstet auch das Kahlenbergerdorf.
25.Jun 1482 Incorporation der Pfarre Kahlenbergerdorf als Pfarre des Chorherrn Stiftes Klosterneuburg.
  1482 Wirtschaftliche Blüte des Kahlenbergerdorfes, es wird "oppidum", (>Stadt) genannt.
  1483 Bei der Eroberung der Burg am Leopoldsberg durch Mathias Corvinus wurde sie wieder zerstört.
  1884 Zerstörung der Burg und des Tabors im Dorf durch Truppen des Ungarischen Könit Mathias Corvinus.
  1490 Wurde die nächste Ausgabe des Pfaffen mit 37 Holzschnitten geschmückt, in Heidelberg gedruckt.
  1499 Stift Klosterneuburg besaß 27 Hofstätten einen Freihof und einen Zehenthof in Kahlenbergerdorf.

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    In den Jahren 1500 bis 1599
  1505 Wolfgang Fueger wurde als der letzte "Pfleger" der Burg am Laopoldsberg erwähnt.
  1505 Rueland Frueauf zeigt in seinen Schriften eine Realitätsnahe Darstellung der Burg am Leopoldsberg.
  1510 Erschienen die Geschichten des Pfaffen vom Kahlenbergerdorf auch in den Niederlanden.
  1512 In den Schriften Frueaufs (Büchel) wurde auch eine im Dorf tätige "Frauenzeche" erwähnt.
  1512 Aus diesem Jahr ist ein Banntaiding-Büchel erhalten (es enthät u.a. besondere Rechte für die Fischer).
  1520 Erschienen die Geschichten des Pfaffen  vom Kahlenbergerdorf auch in England.
  1529 Kirche im Dorf wurde von den Türken zerstört und danach wieder aufgebaut. Die Burg am 
    Leopoldsberg wurde gesprengt um keinen Rückhalt für die Türken abzugeben.
  1530 Das Kahlenbergerdorf ist entvölkert die wird Pfarre aufgelöst, Lutherische Prediger im Dorf?
  1530 Erste Erwähnung von" Kreudenfeuern" am heutigen Leopoldsberg.
    Weitere Erwähnungen dafür findet man noch 1537, 1556, 1593 und 1663.
  1533 Die Johannes-Schüssel, Kopf und Teller aus einem Holz geschnitzt, (heute im Stiftsmuseum) entsteht.
  1547 Der Bergbau ist in dieser Zeit nachweisbar, zuerst nur für Erzvorkommen.
  1557 Sprengung des baufälligen Burgfriedes der Burg am Leopoldsberg.
  1566 Kahlenbergerdorfer Bürger spenden für den unter Geldnot leidenden Kaiser.
  1566 Eberhard Faber ist (Welt-)priester von Kallenperg, Höflein und Weidling.
  1591 Werden im Kahlenbergerd. 13 Häuser und 1 öder Hof zur Herrschaft Klosterneuburg gehörig erwähnt.
  1596 Die Pfarre wird gemeinsam mit Höflein von "reitenden" Chorherrn betreut. 1.Pfarrer Nikolaus Gacke.

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    In den Jahren 1600 bis 1699
  1617 das Sgraffittodekor am Haus Bloschgasse 3 entsteht (siehe Hausfassade).
  1618 und nun auch von Silberabbau. Die Silbervorkommen dürften jedoch nur geringen Ausmaßes gewesen 
    sein, denn schon bald wurde der Abbau eingestellt. 
  1625 Errichtung des heutigen Pfarrhofes Zwillinggasse 2 (als Lesehof des bayrischen Stiftes Vormbach).
  1625 Ab diesem Jahr sind Geburts- und Trauungsmatriken in der Pfarre Kahlenbergerdorf vorhanden
  1633 wurde die Kirche im Dorf umgebaut, barockisiert und erweitert.
  1646 Kahlenbergerdorf wird als „dörfl“ urkundlich erwähnt.
  1649 Die Ansicht Merians zeigt die Heiligenstädter Straße als Karrenweg sowie die Burgreste am Leopoldsberg.
  1651 Ab diesem Jahr sind Sterbebücher in der Pfarre Kahlenbergerdorf vorhanden.
  1669 Schulmeister Rath unterrichtet die Kinder des Dorfes.
  1669 Eine Steintafel mit diesem Datum dokumentiert die Errichtung des Weingartenportals zur Ried Altweingarten.
  1674 Der Sohn des Wenzeslaus Nogrell stiftet eine Gedenktafel an seinen in der Donau ertrunkenen Vater.
  1676 Beginn des barocken Umbaus der Pfarrkirche Kahlenbergerdorf.
  1679 Eine schlimme Seuche, die „Pest“, (bis 1681), raffte  42 Bewohner und 11 Ortsfremde dahin.
09.Aug 1679 Feierliche Grundsteinlegung einer Kapelle auf dem Leopoldsberg.
01.Jul 1683 Das Dorf wird von den Osmanen zerstört, die Bewohner flüchten in die umgebenden Wälder.
08.Aug 1683 Oberst Donat von Heissler vertreibt beim Kahlenbergerdorf eine starke türkische Streitmacht.
12.Sep   Um 4 Uhr früh las Missionsprediger Marco d’Aviano (1631-1699), ein Brieffreund Kaiser 
    Leopold I. die berühmte Messe am Kahlenberg, für das Entsatzheer gegen die Türken. Um 6 Uhr 
    früh begann das Entsatzheer mit dem Angriff. Erste Feindberührung war am Fuße des Leopoldsberges,
    beim Kahlenbergerdorf. Später, als die auf dem Leopoldsberg errichtete Kirche dem hl. Leopold 
    geweiht wurde, wurde dieser zum Leopoldsberg ernannt. Der Leopoldsberg hieß ja ursprünglich 
    Chaleperg, bzw. Kalleberg, sodann Kahlenberg. Der jetzige Kahlenberg jedoch Sauberg, beide im 
    sogenannten Kahlengebierge. 
  1693 Kaiser Leopold II, ließ die Burg und Kapelle auf dem Leopoldsberg fertigstellen und der Berg wurde 
    nun nach ihm, anstelle Callenperg in Leopoldsberg umbenannt.

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    In den Jahren 1700 bis 1799
  1705 Schulmeister Ernst Schober gibt dem Stift seine Steuererklärung ab.
  1710 Das bayrische Stift Vormbach erwirbt das Haus Zwillinggasse 2 als ihren Lesehof im Kahlenbergerdorf.
  1710 Umbau des gotischen Stiftslesehofes Wigandgasse 37.
  1717 Ausbau der Kirche am Leopoldsberg unter Hinzufügung einer Doppelturmfassade (Fertigstellung um 1730).
  1718 Kaiser Karl VI, erweiterte das Schloß am Leopoldsberg und baute die Kirche weiter aus.
  1718 Errichtete das Chorherrnstift Klosterneuburg das Haus Wigandgasse 27.
10.Okt 1721 Kaiser Karl IV ordnet schriftlich die Instandsetzung der Haupt. Str. durch die„Kaltenberger“ an.
  1721 Vermutlich „beschafft“ Christine Edle v. Hauer eine Johannes-Statue, aufgestellt Waldbachbrücke Haupt.Straße.
  1723 Urkundliche Erwähnung des Hauses Bloschgasse 7 (Conscr.Nr. 21).
  1724 Ritter von Parchenfeld errichtet das „Schlössl“ Zwillinggasse 1.
  1727 Adam Reyberger ist Lehrer im Kahlenbergerdorf.
  1727 Der Wiener Bürgermeister  Franz-Joseph Hauer besitzt das Haus Bloschgasse 1 und nutzt es als Sommerhaus.
16.Mai 1727 Fertigstellung des barocker Kirchturmumbaus, sowie aufsetzen des neuen Turmhelmes.
17.Apr 1728 Es stirbt die Kahlenbergerdorfer Schulmeisterin Anna Christina Reiburgerin mit 53 Jahren.
  1730 In diesem Jahr ist die Entstehungszeit der Marienstatue am Haus Zwillinggasse 1 anzusetzen.
  1731 Philipp Reisinger wird zum Ortsrichter im Kahlenbergerdorf gewählt.
  1732 Das große Kruzifix, ursprünglich außen neben dem Kircheneingang hängend entsteht.
  1740 Das Haus 14 (später Ghf. Sonnenaufgang) wird zum Gemeindehaus der Gemeinde „Callenperg“.
01.Jul 1749 Die am Dörfl vorbeiführenden Postlinien werden eröffnet und führen nach Passau und Prag.
  1750 wird das Schlössl, Zwillinggasse 1, fertig gestellt, der Trakt an der Wigandgasse besteht noch nicht.
11.Mär 1750 Der landesfürstliche Besitz rund um das Kahlenbergerdorf wird an das Stift Klosterneuburg verkauft.
  1758 Aus diesem Jahr ist eine ein Banntaiding-Protokoll Kahlebergerdorfs erhalten.
  1762 Der Marienaltar neben dem Kircheneingang mit einer der ältesten Darstellungen des Dörfls entsteht.
  1765 Wird der Schulmeister Johann Ernst Schober erwähnt.
  1771 Wurde die Kirche nach neuerlichem Brand umgebaut und Wiederhergestellt.
  1772 Mit der kleinen Post ist es erstmals möglich Briefe nach Wien oder Klosterneuburg abzugeben,
  1773 Florian Ulbrich ist der letzte „reitende Pfarrer“ welcher die Pfarren Höflein und Kahlenbergerdorf betreut.
  1776 Schulmeister Joseph Penkner wird genannt.
  1777 Conscriptionsnummern erleichtern die Orientierung auch im Kahlenbergerdorf.
  1779 Wird die erste Volksschule von einer löblichen Gemeinde Kalleberg errichtet, bzw. fertiggestellt. 
  1779 Das Haus befindet sich in der Wigandgasse 39, mit einer dementsprechenden Gedenktafel.
  1780 Das Frauerstift der Kanonisserinen (am Biberstein) und das Stift St.Jakob (am Plachl) verkaufen Weingärten.
  1781 Wird die Pfarre neu errichtet.
19.Jul 1781 Der Landkutscher Franz Wittig nimmt den Stellwagenverkehr zwischen Wien und Klosterneuburg auf.
  1782 Erstmalige Nennung des Josephsdorfs am Kahlenberg (vorger „Monte cetio“).
24.Nov 1783 Per Decret, die Pfarre K. bekommt mit Mathias Hönig ihren ersten hier wohnhaften Pfarrer.
  1783 Johann Baptist Piller kauft das vormalige Hauersche Haus 18 (Bloschgasse 1), wohnt im Kahlenbergerdorf.
21.Dez 1783 Weihe des Waldfriedhofes am Kahlenberg.
22.Jun 1784 Erster Fronleichnamsumzug im Kahlenbergerdorf mit Musikbegleitung und vier Altäre. 
  1784 Johann Baptist Piller erwirbt das heutige Haus Bloschgasse 1 (> 1895 Billergasse).
01.Dez 1784 Profanisierung der Kirche am Leopoldsberg durch Kaiser Joseph II.
  1785 Ein Vogelschauplan zeigt erstmals ein realistisches Bild vom Kahlenbergerdorf.
07.Okt 1786 Der Leopoldsberg (Gebäude und Wälder) werden an das Stift Klosterneuburg verkauft.
  1788 Auf dem gotischen Erd- und Obergeschoß entsteht ein neuer Kirchturm mit einer barocken Zwiebelhaube.
  1789 Die Pfarrchronik erwähnt das Beinhaus auf dem alten Kahlenbergerdorfer Friedhof.
  1791 Verkauf des Schlössls (Zwillinggasse 1) an Josef Norbert von Pernold (im Besitz bis 1839).
  1792 Der Staat (=Ärar) übernimmt die Verwaltung des Treppelweges auch im Bereich des Kahlenbergerdorfs.
  1794 Fürst de Ligne pachtet die Wohngebäude am Kahlen- und Leopoldsberg.
  1795 Die einspurige und unbefestigte Handelsstraße von Wien nach Tulln wird angelegt.
  1797 Joseph Rieder wird zum Ortsrichter im Kahlenbergerdorf gewählt.
14.Nov 1798 Neuerliche Weihe der Kirche am Leopoldsberg.

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    In den Jahren 1800 bis 1849
  1800 Das Hauerhaus Bloschgasse 7 - ein gedoppelter Streckhof - wird errichtet.
  1801 Anlage des Nasenweges durch den am Leopoldsberg wohnhaften Fürst de Ligne, davor besteht ein Jagdsteig.
  1805 Durchzug französischer Truppen, Plünderungen, Verwüstungen im Dorf.
  1806 Johann Fürst von Liechtenstein erwarb Gebiete auf dem Kahlenberg und ließ einen Tiergaten 
    anlegen der bis auf den Leopoldsberg reichte. Ein schönes altes Tor beim Waldbach bei der
    Bloschgasse soll aus dieser Zeit stammen und besitzt auch das Wappen des Fürsten. 
  1807 Nur mehr 26 Häuser und 206 Einwohner. Grund war wahrscheinlich die vielen Hochwässer in 
    den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts.
  1809 Die Franzosen plündern das Kahlenbergerdorf, Schäden an Häusern und Kirche.
  1809 Großer Eisstoß auf der Donau, der zu einem starken Hochwasser führte.
  1811 Der ehem. Dorfrichter Joseph Rieder wird auf dem Hohen Weg bei den Pittonischen Kräutergärten erschlagen.
10.Apr 1812 Anton Komenda wird neuer Kahlenbergerdorfer Pfarrer. 
01.Dez 1812 Eröffnung der Sonntagsschule (21 Schüler).
  1814 Fürst de Ligne stirbt, Vermietung der Schlossgebäude am Leopoldsberg an Fürst Johann II zu Liechtenstein.
  1818 Umwandlung des Pfarrweingartens (heute ehem. Schulgebäude, Wigandgasse 29) in einen Obstgarten.
  1819 Das Marienbild „Anbetung der Könige“ für den heutigen Marienaltar entsteht.
01.Sep 1821 Herr von Pernold spendet ein Madonnenbild für die Pestsäule an der Wigandgasse.
  1822 Der franziszäische Kataster zeigt erstmals eine detailreiche Flächennutzung der Flächen rund ums Dörfl.
  1823 Die Haupt.Straße wird „Comerzialstraße“, die Instandhaltung erfolgt durch die Niederösterreichische
    Straßendirektion und nicht mehr durch die Anrainer.
  1824 Die Kirche am Leopoldsberg erhält zwei neue Kirchturmaufsätze.
  1825 Philipp Berger beginnt im „Kahlenberger Bergfried“ Steine zu brechen.
  1825 Anlage eines Tiergeheges an den Abhängen von Leopolds- und Kahlenberg durch Fürst Liechtenstein.
  1826 Malt Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld das Hochaltarbild der Kirche. Es zeigt den 
    Drachentöter St. Georg, im Hintergrund die zur Opferung bestimmten Jungfrauen.
06.Jul 1827 Das neue Altarbild von Ferdinand Schnorr von Carolsfeld wird geweiht.
  1828 Die Pfarrkirche erhält einen neuen roten Turmhelm.
08.Aug 1828 Uraufführung des Liedes "Leise flehen meine Lieder" von Franz Schubert im Kahlenbergerdorf.
26.Jun 1829 Außenrenovierung der Kirche mit neuem Turmhelm.
  1830 Starkes Hochwasser überflutet die Heiligenstädterstraße und Teile des Dorfes.
  1831 Die beiden Kirchenglocken werden gegossen.
21.Feb 1832 Segnung des Cholera-Friedhof (Bereich Pfarrweingarten), der Friedhof um die Kirche wird aufgelassen.
  1834 Bestand die Zuckerfabrik Ludwig (bis 1870), im Kahlenbergerdorf, Haus Nr. 41, (später Haus Pröll).
  1835 Auf Veranlassung des Pfarrers Isidorus Gold bekommt die Pfarrkirche einen blaue Außenanstrich.
  1836 Choleraepidemie in ganz Wien, jedoch das Kahlenbergerdorf blieb weitgehend verschont, man 
    führte dies auf ein Heilmittel des Kurpfuschers Heinrich Ludwig zurück.
  1836 Tordurchbruch durch die ehem. Friedhofsmauer zwecks direkten Zugang von Haus Wigandg.37 (Pfarrwhg.).
  1836 Renovierung des an der Kirchenaußenwand angebrachten Kruzifixes samt neuem, rotem Blechschutzdach.
  1837 Es waren 43 schulpflichtige Kinder im Dorf und die Schule wurde zu klein.
14.Jul 1838 Große Brandkatastrophe die den halben Ort und die Kirche zerstörte.
  1838 Das Stift Klosterneuburg erstellt auch für das Kahlenbergerdorf ein Grundbuch.
  1838 Johann Schilk eröffnet im Haus Hirnbrechergasse 2 (Punzett) eine Gastwirtschaft.
23.Sep 1838 Aufsetzen des neuen Kirchturmkreuzes.
  1839 Joseph von Hohenblum kaufte das Schlößl (Zwillingg.1) und baute es in eine Spiritusfabrik um - 1860
  1839 Ortspfarrer in Kahlenbergerdorf ist Aquilinius Hlawatsch.
  1839 Der noch eingeschossige Gebäudetrakt des Schlössls entlang der Wigandgasse wird errichtet.
  1839 Das Gartenportal vom Schlössl zur heutigen Heiligenstädter Straße entsteht.
  1839 Kauf einer neuen Kirchturmsuhr für die Dorfkirche.
  1839 Umbau des Schulgebäudes Wigandgasse 39, größerer Klassenraum ab nun im ersten Obergeschoß.
  1839 Existiert ein Stellwagenverkehr zwischen Wien über Klosterneuburg und Höflein nach Tulln.
  1841 Es besuchten 62 Kinder die Schule und es wurde der nachlässige Schulbesuch bemängelt.
  1843 Josef Kuntner übernimmt das Amt des Ortsschulaufsehers und wird es bis 1868 ausüben.
24.Dez 1844 Spende eines Lusters für die Pfarrkirche durch die Mitbesitzerin des Schlössls Juliana Mulzer.
  1845 Neuerlicher Großbrand im Kahlenbergerdorf.
  1845 Franz Fügerl wird Pfarrer im Kahlenbergerdorf.
04.Mai 1846 Bezug des adaptierten Pfarrhofes Bloschgasse 2 (heute Zwillinggasse 2),
08.Nov 1846 Herrschaftl. Kommission berät die Probleme des Abwassergerinnes im Zuge der heut.Zwillinggasse.
01.Mai 1847 Die „Fabriksbesitzung Nr. 17 (“Schlössl“) geht in die Hände des „Israeliten“ Rubin Friedmann über.
  1848 Schrieb Anstasius Grün, (richtiger Name Anton Alexander Graf von Auersperg, 1806-1876), sein 
    „Ländliches Gedicht“ mit dem Titel „Pfaff vom Kahlenberg“, gedruckt. 
  1848 Grundobrigkeit im Kahlenbergerdorf, Stift Klosterneuburg, in Josefsdorf, Fürst zu Liechtenstein.
31.Mai 1848 Mit der Fähre über Donau kommend, bedrohen Arbeiter die Dorfbevölkerung.
10.Jun 1848 Aufhebung des Robots, des Zehents und des Bergrechts, (zu Gunsten des Stiftes Klosterbeuburg).
23.Okt 1848 25000 Kaiserliche Truppen ziehen am´n Kahlenbergerdorf vorbei gegen Wien.
01.Jän 1849 Eisstoss bedeutet ein Zusatzeinkommen, im Dförfl arbeiten 400 Personen an der Eisgewinnung.
17.Mär 1849 Kahlenbergerdorf und Josefsdorf bilden eine profisorische Gemeinde.
  1849 Pfarrer im Kahlenbergerdorf Franz Fügerl.
   

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    In den Jahren 1850 bis 8099
  1850 Theaterstück in Leipzig. Es ist seinem Freund Nikolaus Lenau gewidmet. Grün gibt seinem Pfaffen 
    Wigand; Otto der Fröhliche und der streitbare Sänger Nithart (Neidhart Fuchs) , sind die anderen
     Hauptpersonen. Die Handlung schildert ein Veilchenfest, den Zug Ottos nach Kärnten, daß er als
     Lehen empfängt, und ein Winzerfest, bei dem Ottos neu angetraute Frau Elisabeth von Bayern das
     Kahlenbergerdorf kennenlernte.
11.Jul 1850 Kahlenbergerdorf und Josefsdorf werden eigenständige Gemeinde, Joseph Vock Bürgermeister.
07.Okt 1850 Baubeginn des Gemeindehauses an der Hauptstr. vor Pfarrgarten, später Post und Feuerwehr.
17.Mai 1851 Unwetter im Kahlengebierge, der Waldbach führt Hochwasser und zerstört Reichsstraßenbrücke.
15.Jun 1852 Leichenexzess der Kahlenbergerdorfer Bewohner beim Leichenbegräbnis des Josef Lenz.
12.Sep 1852 Weihe der seit 1813 ungenutzten Josephskirche am Kahlenberg.
27.Jun 1853 Kaiser Franz Joseph passiert auf dem Weg nach Tulln das Kahlenbergerdorf.
  1853 Es gingen von 64 Kindern 25 in die Wiederholungsschule.
01.Jän 1854 Ildefons Platzer wird Pfarrer im Kahlenbergerdorf.
22.Dez 1855 In der Spiritusfabrik (Zwillingg.1, Schlössel) bricht Feuer aus, das Löschwasser gefriert jedoch.
  1856 Kirchenrenovierung am Leopoldsberg sie erhält die noch heute vorhandenen Kirchturmaufsätze.
01.Jun 1856 Sammlung für eine neue Schulfahne.
01.Sep 1856 Die DDSG errichtet vor unteren Pfarrgarten an der Hauptstraße eine Warenniederlassung.
04.Okt 1857 Schwere Typhusepidemie auch im Dorf 9 Tote darunter Bürgermeister Joseph Vock.
01.Nov 1857 Leopold Färber wird Nachfolger des verstorbenen Bürgermeister Joseph Vock.
18.Jän 1858 Thomas Kolitscher tritt sein Amt als Pfarrer im Kahlenbergerdorf an (bis 30. November 1864).
18.Jän 1858 Eisstoss auf der Donau im Kahlenbergerdorf, (ohne Unterbrechung bis 19. März).
  1860 Einrichtung einer Blechgeschirrproduktion im Schlössl /Zwillingg.1) durch Friedrich Wilhelm Haardt.
12.Dez 1860 Weihe des erweiterten Friedhofes hinter dem Haus St. Georg Platz 2.
01.Feb 1862 Donauhochwasser, Hauptstr. und Pfarrgarten bis zur 2.Stufe des Pfarrhauses überschwemmt.
  1864 Das Jahr ist derart nass und kalt, sodass die Weinhauer die gesamte Ernte an Essigsieder verkaufen.
30.Nov 1864 Alois Mais leitet die Pfarre bis zum 26.September 1870.
  1865 Weit oberhalb des Dörfls entsteht das Ausflugslokal Weberhütte an der Eisernen Hand Gasse.
23.Mär 1865 Das Schulpatronat geht vom Stift Klosterneuburg auf die Gemeinde Kahlenbergerdorf über.
  1866 Im Zuge des Preußenkrieges entsteht auf dem Leopoldsberg eine Telegraphenstation und ein Observatorium.
09.Nov 1866 Eröffnung der „Postexpedition“ (ein privat geführtes Postamt) im Kahlenbergerdorf.
16.Nov 1867 Gesuch der Gemeindeverretung um Berücksichtigung einer Bahnhaltestelle.
28.Mär 1868 Baubeginn für die Franz-Josefs-Bahn im Abschnitt Wien bis Tulln, Steinbrüche für die Bahntrasse.
  1868 Erstmalige Erwähnung einer Freiwilligen Feuerwehr im Kahlenbergerdorf.
01.Mär 1869 Abriss der DDSG-Warenniederlassung, Einstellung der Personenschifffahrt von und ins Dörfl.
18.Mär 1870 Fertigstellung der noch eingleisigen Franz-Josefs-Bahn, Beginn erster  Probefahrten.
23.Jun 1870 Die Schienen der „k.k.priv. Kaiser-Franz-Joseph-Bahn“ erreichen das Kahlenbergerdorf von
    Norden her und es besteht somit eine eingleisige Bahnverbindung Wien-Eggenburg.
  1870 Eröffnung der Franz-Josefs-Bahn im Abschnitt Absdorf/Hippersdorf – Wien-Franz Josephs Bhf.
  1871 Starkes Hochwasser, das untere Dorf wird überflutet.
  1871 Erste Wahl des Kahlenbergerdorfer Ortsschulrates.
  1871 Ein Löschteich (der aufgestaute Waldbach) wird nahe der Mündung in die Donau erwähnt (heute Pkplz.).
23.Mär 1871 Eine Erdabrutschung verlegt die Klosterneuburgerstraße auf Höhe der Hammerschmiede.
01.Mai 1871 Die Pfarre Kahlenbergerdorf übergibt das Armeninstitut dem örtlichen Gemeindeausschuss.
01.Aug 1871 Selbstmord im Kahlenberger Walde am Weg zwischen Grinzing und dem Kahlenbergerdörfl.
14.Okt 1871 Beginn der Donauregulierungsarbeiten im Abschnitt Kahlenbergerdörfl – Roller (Nußdorf).
13.Nov 1871 Weihe der neuen „Leopoldi-Glocke“.
13.Dez 1871 Der Eisstoß erreicht das Dörfl, zeitweiser Übergang Nussdorf-Jedlesee, (bis Ende Feber 1872).
  1872 Clemens Dobisch kauft das Schlössl (Zwillinggasse 1) und renoviert das lange Zeit als Fabrik genutzte Geb.
01.Feb 1872 Die Orgel der abgerissenen Kirche von Zwischenbrücken wird in der Kirche aufgebaut.
25.Feb 1872 Gründung der Freimaurerloge Humanitas in Neudörfl an der Leitha.
01.Mär 1872 Fertigstellung des Kahlenberg-Hotels.
02.Mai 1872 Dunstan Blosch wird Pfarrer im Kahlenbergerdorf (bis 1892). Die Bloschgasse wurde nach ihm benannt.
08.Apr 1872 Ansuchen um Baubewilligung für eine Drahtseilbahn von der Donauwarte auf den Lepoldsberg.
08.Jun 1872 Schiffszusammenstoss auf Höhe Kahlenbergerdorf, eine Steinplätte versinkt, ein Schwerverletzter.
01.Aug 1872 Baubeginn der Standseilbahn Donauwarte/ Elisabethwiese, 10., Konzession Zahnradbahn Kahlenberg.
  1872 Infolge der beiden in Bau befindlichen Bergbahnen verstärkte polizeiliche Überwachung des Gemeinde.
  1872 Wanderwegmarkierungen und -übersichten (jenseits Bhfs) durch den Ö.Touristenklub angebracht.
  1873 Im Bereich der Josephinenhütte entsteht die Ausflugsgastwirtschaft Schweizerhaus der Drahtseilbahn.
30.Mär 1873 Eröffnung einer Linienschifffahrtsverbindung von Korneuburg übers Dörfl nach Wien.
01.Mai 1873 Einpfarrung von Kahlen- und Leopoldsberg in die Pfarre Kahlenbergerdorf.
  1873 Baubeginn der Zahnradbahn von Nußdorf auf den Kahlenberg.
27.Jul 1873 Anläßlich der Weltausstellung in diesem Jahr wurde eine Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg
     gebaut, jedoch wegen schwacher Frequenz 1875 bereits wieder eingestellt. Tatsache war,
     die bestehende Kahlenberger Zahnradbahn GmbH. Kaufte die Standseilbahn und löste somit eine 
    ungeliebte Konkurenzbahn auf.
31.Aug 1873 Betriebsaufnahme der Bahnhst. „Leopoldsberg-Bergbahn“ (km 7.800), bestand bis 1875.
31.Okt 1873 Plenarversammlung des Vereins Humanitas bez. der Errichtung eines Kinderasyls.
  1873 Pfarrer Blosch berichtet über die hohe Kindersterblichkeit im Dorf (30 Kinder allein im Jahr 1873).
28.Feb 1874 Abriss der beiden Weinzirlhäuser über dem noch heute bestehenden unteren Pfarrkellers.
07.Mär 1874 Betriebsaufnahme der Kahlenbergbahn, zunächst noch eingleisig, Vollbetrieb ab 1.April.
15.Mär 1874 Die Buchberger Schwalbenschwanzgesellschaft feiert ein großes „Maifest“ am Leopoldsberg.
01.Jun 1874 Die letzten Grabsteine (der Fam. Pernold) werden vom alten um die Kirche gelegenen Friedhof entfernt.
01.Aug 1874 Verlängerung der Pachtrechte rund ums Dörfl an Erzherzog Franz-Karl.
08.Aug 1874 Festliedertafel Wiedner Männerchors in Schwender`s Neuer Welt zu Gunsten Verein Humanitas.
  1874 Pläne der Gemeindevertretung Kahlenbergerdorf für die Errichtung eines Armenhauses.
28.Feb 1875 Wurde das „Erste Österreichische Kinderasyl Humanitas“, als erste Freimaurerstiftung in Österreich 
    gegründet. Dieses wurde im sogenannten Jagdschlößl in der jetzigen Zwillinggasse 1 eingerichtet.
  1875 Erster Leiter dieser Einrichtung war Ignaz Meßner.
16.Jun 1875 Die wiener „Localpolizei“ übernimmt auch die Wachtätigkeit in der Ortsgemeinde Kahlenbergerdorf.
24.Jul 1875 Montage der neuen (bis 1962 bestehenden) Kirchenkanzel.
23.Aug 1875 Eine Schätzungskommission constatirt den Einbruch der Reblaus in den Nußdorfer Weinbergen.
03.Feb 1876 Der Eisstoß erreicht Kahlenbergerdorf.
19.Feb 1876 Hochwasser;im Dörfl ist ein Teil der Straße unterhalb des Bahnhofs unter Wasser.
27.Mär 1876 Geröllsabrutschung am Leopoldsberg unterbrochen sind: Standseilbahn, Straße und Bahnlinie.
02.Jun 1876 Aufkauf und Einstellung der Standseilbahn durch die konkurrenzierende Kahlenbergbahn.
05.Jun 1876 Ertrinkt der Schweinetreiber Johann Pinzer beim Baden oberhalb der Nußdorfer Überfuhr in der Donau,.
21.Jun 1876 Um 8Uhr abends bricht in einem Zugcoupe in der Station Kahlenbergerdorf Feuer aus.
  1876 Ebenerdig statt der Lehrerwohnung wird ein zweites Klassenzimmer im Schulgebäude Wigandg.39 eingerichtet.
11.Aug 1876 (Ponton-) brückenschlag der Klosterneuburger Pioniere über die Donau.
25.Aug 1876 Steinmassen lösen sich vom Leopoldsberg und verlegen die Straße nächst Kahlenbergerdorf.
27.Aug 1876 Weihe der neu restaurierten Pestsäule am „oberen Weg“ (heute Wigandgasse).
17.Sep 1876 Betriebsaufnahme der Verlängerungsstrecke der Kahlenbergbahn bis zum Hotel.
  1877 Die Gemeinde Kahlenbergerdorf führt eine Hundesteuer ein.
25.Mär 1877 Wohltätigkeitskonzert im Grand-Hotel Wien zu Gunsten des Kinderasyls im Kahlenbergerdorf.
01.Mai 1877 Demontage und Verschrottung der Drahtseilbahnanlage durch die Firma Schimmelbusch.
09.Jun 1877 Neubau des Nasenweges durch den Öst. Touristenklub, feierliche Eröffnung mit nächtlichem Fackelzug.
31.Jul 1877 Unfall des Milchmaiers Georg Schröder mit seinem Steirerwägelchen nächst dem Wächterhaus 6 Burgstall.
10.Aug 1877 500 Gulden Subvention der Gemeinde Wien für das Kinder-Asyl im Kahlenbergerdorf.
30.Sep 1877 Frühzeitige Einstellung der Rund- und Localfahrten auf der Donau aufgrund kalter Witterung.
10.Okt 1877 Selbstmord des Franz Sobotka nächst des Dampfschiff-Landungsplatzes Kahlenbergerdorf.
  1878 Ein aufwendig gezeichnetes Panorama vom Leopoldsberg wird durch den öst. Touristenklub veröffentlicht.
15.Mai 1878 Verdichtung des Localverkehrs auf der Franz-Josephs-Bahn auf 12 tägliche Züge je Richtung.
26.Mai 1878 Der neue Bergfriedhof Kahlenbergerdorf wird gemeinsam mit dem Stift Klosterneuburg feierlich eingeweiht.
28.Jun 1878 Bergung einer stark verwesten, glieder- und kopflosen Leiche oberhalb des Wächterhauses 7 (Bhf.).
  1878 Sommer; Im Auftrag der Donauregulierungskomm. Neuherstellung der Steinwürfe und Pflasterungen.
27.Aug 1878 Felssturz vom Leopoldsberg auf die Klosterneuburger Straße und die Franz-Josephs-Bahn.
18.Feb 1879 Benefizkränzchen zu Gunsten Humanitas im Hotel „Weißes Roß“.
17.Apr 1879 Erdabrutschung vom Burgstall auf Höhe des Wächterhauses 6.
06.Mai 1879 Rutschungen auf Höhe der Donauwarte gefährden die Gasthäuser Nr. 30/34 sowie Straße und Bahn.
  1879 3 Häuser am Schulplatz, an der Stelle der heut. Schulmauer, brennen ab und werden nicht wieder aufgebaut.
14.Jun 1879 Franz Zwiebler stürzt nächst des Kahlenbergerdorfes in die Donau und ertrinkt.
25.Jul 1879 Ausflug des Kinder-Asyls mit der Zahnradbahn auf den Kahlenberg.
01.Sep 1879 Die Kahlenbergerdorfer Volksschule erhält eine 3. Volksschulklasse (im Kinderasyl),
  1879 Ersatz der hölzernen Bahnbrücke über den Waldbach durch eine Eisenkonstruktion.
13.Dez 1879 Eisstoß auf der Donau, ein Übergang zwischen Nußdorf und Jedlesee (ab 16.Dezember) einger.
  1880 Die Bedienung des Anlegers Kahlenbergerdorf durch die DDSG-Lokalschifffahrt wird eingestellt.
30.Jän 1880 Der zweite Eisstoß des Winters 1879/80 erreicht Klosterneuburg (Abgang Ende Feber).
19.Mär 1880 Schiffszusammenstoß nächst Kahlenbergerdorf, eine mit Granitwürfeln beladene Plätte sinkt.
14.Jul 1880 Commissionelle Verhandlung zur Errichtung einer Überfuhr zwischen Nußdorf und Jedlesee.
30.Jul 1880 500Gulden Subvention der Gemeinde Wien für den Verein „Humanitas“ für das Jahr 1880.
25.Aug 1880 Selbstmord auf dem Lokalschiff III zwischen Kahlenbergerdorf und Nussdorf.
29.Jän 1881 Eisstoß, ein Übergang zwischen Nussdorf und Jedlesee wird eingerichtet. Abgang des Eisstoßes 11.Feb.
15.Mai 1881 Festveranstaltung im Kinderasyl Humanitas aus Anlass der Heirat Kronprinz Rudolfs.
10.Jun 1881 Schurfbewillingung für ein Thoneisenbergwerk an der Heiligenstädter Str. auf Höhe Leopoldsberg.
01.Mai 1882 Maifest von Schülern der Akademie der bild. Künste auf der Minnewiese zw. Kahlen- und Leopoldsberg.
16.Mai 1882 Erstmalige Erwähnung der Reblaus im Kahlenbergerdorf, in Folge Vernichtung des örtl. Weinbaus,
06.Jun 1882 Zusammenstoß eines Trauners (gesunken) mit einem Holzschiff auf Höhe Kahlenbergerdorf.
26.Nov 1882 Drohende Erdabrutschung am Leopoldiberg, zwischen den Häusern Kahlenbergerdorf 24 u.30.
01.Jän 1883 Donauhochwasser, die Kuchelau (nördl. des heutigen Hafens) ist vollständig überschwemmt.
01.Jun 1883 Im Bereich des neuen Dorffriedhofs wird ein Brunnen geschlagen.
11.Sep 1883 Säkularfeier am Kahlenberg (200 Jahre Osmanenkrieg), Gedenktafelenthüllung a. d. Kirche.
01.Mai 1884 Die K.k.Staatsbahnen übernehmen den Betrieb der vordem privaten Kaiser Franz-Josephs-Bahn.
19.Mai 1884 Anton Greger vermacht dem nichtpolitische Verein Humanitas 100fl. in Papierrente.
11.Jun 1884 Felssturz vom Leopoldsberg („oberhalb des Touristenweges“) a. d. Klosterneuburger Str./ F.J. Bahn.
20.Aug 1884 Pionier-Übungen auf der Donau zwischen Klosterneuburg und Kahlenbergerdorf, bis 6.Sept.
01.Apr 1885 Spende von 1000 Gulden durch Baron Albert Rothschild zu Gunsten des Kinderasyls Humanitas.
29.Jul 1885 Eröffnung der Dampftramwaystrecke Liechtenwerderplatz – Nussdorf (Kahlenbergbahn).
17.Aug 1885 Das erste Kaiserfest auf dem Kahlenberg findet statt.
  1886 Wurden alle Weingärten im Kahlenbergerdorf von der Reblaus befallen und total vernichtet.
14.Jän 1886 500 Gulden Subvention der Gemeinde Wien für den Verein „Humanitas“.
22.Apr 1886 Selbstmord auf der F. J. Bahn, „im Kahlenbergerdorf ungefähr 300 Schritt vom Wächterhaus 6“.
06.Nov 1886 Gemeindeausschuss beschließt die Ermäßigung der Grundsteuer für Betroffene der Reblaus.
  1887 Begann man die neuen und gegen die Reblaus widerstandsfähigen Reben auszusetzen.
01.Apr 1887 Die Kahlenberg AG instaliert  eine elektrische Beleuchtung am Kahlenberg (Hotel, Bahnstation, Wege).
29.Mai 1887 Die „Kronprinzessin Stephanie-Warte“ am Kahlenberggipfel wird eröffnet, Baubeginn 7.April.
19.Jun 1887 Das Localschiff Greifenstein wird oberhalb des Anlegers Kahlenbergerdorf manövrierunfähig.
16.Jul 1887 Sängerfest in den Parkanlagen des Hotels am Kahlenberg zu Gunsten des Kinderasyls Humanitas.
01.Okt 1887 Eröffnung des neuen „Vergnügungs-Etablissements“ am Nußdorfer Platz.
29.Nov 1887 Von einem Lagerplatz im 5.Bezirk werden die Metallreste der Drahtselbahn Leopoldberg gestohlen.
01.Dez 1887 Selbstmord des David Weiner auf der Franz Josefs Bahn nächst dem Wächterhaus 6.
10.Dez 1887 Einbruch in die kahlenberger Villa Dr.Benischko, die Diebe flüchten in R. Kahlenbergerdorf.
  1888 Leopold Rieder folgt Ferdinand Vock als letzter Bürgermeister der Gemeinde Kahlenbergerdorf.
05.Jän 1888 Ein Eisstoß auf der Donau erreicht die Stromaufsichtsstelle bei Kuchelau (Nußdorf).
25.Jul 1888 Auf dem Kahlenberg wird das erste Annenfest gefeiert.
15.Okt 1888 Einstellung der Localschifffahrt von Wien über Kahlenbergerdorf nach Korneuburg.
01.Mai 1889 Trassenbegehung der neuen Verzehrungssteuergrenze auch im Gemeindegebiet von Kahlenbergerdorf.
01.Jun 1889 Beschluss des Gemeindeausschusses Kahlenbergerdorf für einen Anschluss an die Stadt Wien.
01.Nov 1889 Zweigleisiger Betrieb der Franz-Josephs-Bahn im Abschnitt Nussdorf – Kritzendorf.
03.Dez 1889 Starker Schneefall macht ein begehen der Dorfstraßen unmöglich, die Messe entfällt.
  1890 der sein 1878 nicht mehr benützte Ortsfriedhof hinter dem Haus St. Georgs Platz 2 wird zum Weingarten.
  1890 Wurden im Kinderheim Humanitas ungefähr 60 Kinder betreut. Dieses Kinderasyl war der Vorläufer 
    der SOS Kinderdörfer.
  1890 Das Kahlenbergerdorf hatte bereits wieder 485 Einwohner und 45 Häuser, es wurde mit den Dörfern 
    Ober Döbling, Unter Döbling, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Sievering und Josefsdorf sowie Teile 
    von Weidling, zum 19. Wiener Bezirk, „Döbling“. In dieser Zeit war, der somit letzte Bürgermeister 
    des Kahlenbergerdorfes, Leopold Rieder im Amt. Das Dorf hatte weiters 3 Gemeinderäte und 8 Aus
    schußmitglieder. Die Hauptaufgaben der Gemeindeväter bestand in der Herstellung der Straßen, die 
    nach Hochwässer immer wieder zerstört wurden, in der Bekämpfunge der Reblaus und der Betreu
    ung der armen und Kranken. Die Bevölkerung bestand zum Großteil aus Taglöhnern, die in den 
    Weingärten und der Landwirtschaft tätig waren, aus Bahn und Schiffsarbeitern und einigen Wein
    hauern. An Gewerbebetrieben gab es: 3 Gasthäuser, 3 Krämer, 2 Tabakläden, 1 gemischten Wa
    renverschleißer, 1 Branntweinschenker, 1Fleischhauer, 1 Bäcker, 1 Schuhmacher. 1 Faßbinder und 
    1 Maschinenschlosser.
19.Dez 1890 Die Gemeinde Kahlenbergerdorf wurde in diesem Jahr aufgelassen und in die Großstadt Wien 
    einbezogen, mit 8 anderen Dörfern wurde der 19. Bez. Döbling gegründet.
  1891 Benefizveranstaltung zu Gunsten des Kinderasyls Humanitas in den Sofiensälen.
20.Sep 1891 Ein Fuhrwerk zerstört die vor dem Haus Bloschgasse 11 stehende gotische Bildsäule.
21.Dez 1891 Fertigstellung des Linienamtsgebäudes mit einer Polizeiwachstube.
09.Mär 1892 Tod des langjährigen Dorfpfarrers Dunstan Blosch.
  1892 Pfarrer in Kahlenbergerdorf war Franciscus Salesius Neumeyer bis 1899.
06.Apr 1892 Bei einem Großbrand am Leopoldsberg werden die Schlossgebäude stark in Mitleidenschaft gezogen.
  1893 Erstmaliges Auspflanzen Rebsorte St. Laurent in Österreich in der dörfler Weinriede Altweingarten.
  1894 Die Gemeind Wien kauft den oberen Pfarrgarten um eine Schule zu bauen. 
16.Jun 1895 Kahlenbergerdorf bekommt Straßennahmen und Hausnummern, einige Originaltafeln sind erhalten.
22.Nov 1895 Anschluß Kahlenbergerdorfs an die Wiener Hochquellenwassernetz.
  1895 Errichtung des Stöckls an der Heiligenstädter Straße, es dient als Krankenhaus für das Kinderasyl.
  1895 Fertigstellung des Kuchelauer Dammes, dieser stellte sich jedoch als zu nieder heraus.
  1896 Es wurde die Sakristei an die Kirche angebaut und diese auch renoviert.
  1896 der St. Georgsplatz („Kirchenplatz“) wird kanalisiert, es werden Wasserrinnen und ein Gehsteig angelegt.
  1897 Eröffnung des ersten Badeschiffes in der Kuchelau mit Kabinen und Nichtschwimmernetzen.
  1897 Außenrenovierung der Kirche, gelbe Fassade, roter Turmhelm.
05.Aug 1897 Hochwasser im Kahlenbergerdorf.
  1897 Aufstellung der Johannes Nepomuk Statue am Waldbachsteig.
  1897 Im Kahlenbergerdorf gibt es nun Straßenkanäle.
24.Mär 1898 Bewilligung für ein Floßbad der Stadt Wien am Beginn des Kuchelauer Hafens mit einem kleinen Badeschiff.
  1898 Stadtbahnbetrieb auch auf der Franz-Josephs-Bahn - Bau des flussseitigen Aufnahmegebäudes
  1899 Erhöhung des Kuchelauer Dammes durch einen Damm auf dem Damm.
  1899 Errichtung der neuen städtischen Volksschule in der Wigandgasse 29,  von der Gemeinde Wien.
19.Jul 1899 Bewilligung zur Vergrößerung des Kuchelauer Flossbades.
  1899 Schuldirektor Joseph Härtl, in der neuen Volksschule, Wigandgasse 29, mit 42Knaben und 59Mädchen.
  1899 Ab nun fuhren die Stadtbahnzüge auf den Gleisen der Franz-Josephs-Bahn bis Klosterneuburg und 
    jeder zweite Zug sogar bis Tulln.
17.Sep 1899 Neuerlich katastrophales Hochwasser im Kahlenbergerdorf.
  1899
Pfarrer Anton Jungherr übernimmt die Pfarre Kahlenbergerdorf.
  1899
Victor Zwilling übernimmt die Leitung des Kinderasyls Humanitas (heute Zwillinggasse 1).

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    In den Jahren 1900 bis 1949
  1900 Anschluß an das Gasnetz von Wien und später auch an die Stromleitung. 
  1900 Verlegung einer Telegraphenhauptleitung nach Klosterneuburg (> Grundlage fürs Telephonieren im Dorf).
01.Aug 1900 Private Gasbeleuchtung der Straßen Kahlenbergerdorfs (viereckige Beleuchtungskörper).
  1900 Pflasterung der Heiligenstädter Straße zwischen Nussdorf und der Kat.gemeindegrenze Kahlenbergerdorf.
28.Okt 1900 Der langjährige Kahlenbergerdorfer Postmeister Johann Jauk stirbt.
  1900 Ergänzung des Hauses Bloschgasse 1 durch einen Trakt an der Wigandgasse.
18.Mai 1901 Geburt des Schriftstellers Dr. Siegfried Freiberg.
  1901 Anlage des Schulgartens samt der Schulstiege zum „Platzl“, davor Zugang entlang Südfront Wigandgasse 37.
  1901 Das neue Posthaus Heiligenstädter Straße 271 wird bezogen (eine Fernsprechstelle wird eingerichtet).
  1901 Es wurde der Donaustrom reguliert und es entstand die Kuchelauer Bucht, der Kuchelauer Hafen. 
  1902 Das städt. Strombad wird nachdem der Hafenbecken weitgehend fertig ist wieder eröffnet.
  1902 Die Ausflugsgastwirtschaft Schweizerhaus zw. Kahlen- und Leopoldsberg brennt ab.
  1902 Drei Robinien werden hinter der Statue des Hl. Johannes Nepomuk am Waldbachsteig gepflanzt.
  1903 Entgültige Fertigstellung des Kuchelauer Hafenbeckens.
  1903 Die Villen Wigandgasse 9 (Haus Held) bzw. Waldbachsteig 20 („Eselsvilla“) entstehen.
  1904 Offizielle Gründung der freiwilligen Feuer- und Wasserwehr Kahlenbergerdorf.
  1904 Umbau des Hauses Bloschgasse 1 zu einem Zinshaus.
24.Mai 1905 Schutz der Wälder von Burgstall, Nuss-, Kahlen- und Leopoldsbg (Widmung, Wald- und Wiesengürtel).
  1905 Gedenktafel für den Besuch der Kaiserin Elisabeth der Leopoldsbergkirche (2 Kaiserin Elisabeth Fernblick“).
22.Okt 1905 Fertigstellung des Bootshauses für den Ruderklub Austria am Beginn des Kuchelauer Hafens.
  1905 Errichtung bzw. Fertigstellung der Kahlenberger Lände zwischen Nussdorf und Kahlenbergerdorf.
  1905 Errichtung der Bloschgassenbrücke über den Waldbach.
  1908 Der Ruderklub Union errichtet neben dem Bootshaus Austria ein neues Bootshauses (1912 Fusion RK Pirat).
  1908 Wurde das eiserne Kirchentor errichtet. Es ist eine Spende des Schlossermeister Alexander Nehr, der 
    auch den Rathausmann von Wien schuf, er wohnte zu der Zeit Jungherrnsteig 3.
  1909 Die ersten Villen am Jungherrnsteig entstehen (Nr. 3, 11, 17).
  1909 Das Bootshaus des RK „Gothen“ entsteht, heute WAT.
  1909 Der Kahlenbergerdorfer Männerchor wird gegründet – er (bestand vermutlich bis 1914).
  1910 Gründung der „Freiwilligen Feuer- und Wasserwehr Kahlenbergerdorf“.
  1911 Es entsteht das Bootshaus des Ruderklubs Donauhort (auf Höhe des heutigen SWW-Bootshauses).
  1911 Es errichtet Archhitekt Kalesa das Kuchelauer Bootshaus des Ruderklubs Donauhort.
  1911 Städtisches Gaslicht erhellt die Gassen des Kahlenbergerdorfs (runde Beleuchtungskörper).
  1913 Das große, vorher an der Floridsdorfer Brücke liegende Badeschiff, wird im Kuchelauer Hafen verankert.
  1914 Drei weitere Villen werden in diesem Jahr am Jungherrnsteig (7, 11a, und 11b) errichtet.
  1914 Schützengräben entstehen rund ums Dörfl (brückenkopf Wien), das besteigen des Kirchturmes wird verboten.
  1914 Brachte jedoch der Kriegsausbruch einen plötzlichen Umschwung in der Verkehrsversverbindung 
    nach Wien, die Stadtbahn wurde zeitweise für den Personenverkehr gesperrt.
  1916 Kriegsgemüsegärten entstehen im Bereich des Kuchelauer Hafens.
  1917 Abholzungen im Bereich Kahlenberg, auch rund ums Dörfl patroulieren Flurwächter gegen weitere Übergriffe.
  1917 Eine Luftbeobachtungsstelle entsteht am Leopoldsberg.
02.Jän 1917 Die Kirchenglocken unserer Pfarrkirche werden abgenommen.
  1918 Die Stadtbahn wurde wegenKohlenmangel gänzlich eingestellt.
31.Dez 1920 Das Linienamt an der Heiligenstädter Straße (heute Heiligenstädter Str. 369) wird geschlossen.
  1920 Eine „schwimmenden Brücke“ verb. im Rahmen des Strombades Lände und Hafensporn (Stromkm. 1935.6).
  1920 In den Räumlichkeiten der Volksschule ist eine Volksküche eingerichtet.
  1921 Februar, neue Gaslaterne 155 beim Kuntnerhaus i.d. Wigandgasse, Einziehung Gaslaterne 169 Waldbachsteig
21.Mär 1921 Der Bildhauer Prof.Rudolf Friedl, der Schöpfer der Statue des Pfaff v. Kahlenberg wird geboren.
01.Nov 1921 Neupflasterung Heiligenst.Str. Nussdorf bis Kat.Grenze Kahlenbergerdorf (Würfel- statt Kleinschlagpflaster).
  1922 Eine neue Kirchenglocke als Ersatz für die im 1.Weltkrieg eingeschmolzene kann aufgezogen werden.
01.Mär 1923 Projekt einer Verlängerung der Straßenbahnlinie 36 von Nussdorf nach Kahlenbergerdorf.
  1923 Wiederherstellung des Waldbachsteiges, sowie des Verbindungsweges v.d. Eisernen Hand a.d. Leopoldsberg.
  1924 Josef Raab übernimmt die Bewirtschaftung der Weberhütte (Adresse Eiserne Hand Gasse 2).
19.Jun 1924 Die 1. Baustufe des noch heute bestehende Bootshaus des Wiener Kayak Klubs wird begonnen.
01.Okt 1924 Anbringung eines Brunnenschirmes für den Auslaufbrunnen vor dem Haus Bloschgasse 1.
01.Dez 1924 Wiedereröffnung der Bahnhaltestelle Kahlenbergerdorf.
  1925 Die Stadtbahn wurde elektrifiziert und neu eröffnet, ab nun fuhr sie nicht mehr bis Kahlenbergerdorf.
  1925 Das Kahlenbergerdorfer Postamt ist bloß ein Aufgabepostamt (Post wird vom Nussdorfer Briefträger zugest.).
01.Sep 1925 Entlang des Jungherrnsteiges werden Gartenbänke aufgestellt.
01.Sep 1925 Beginn der „Besiedelung“ der Kuchelau mit Badehütten.
  1925 Sohlen- und Ufersicherungen (Stützmauern) im Zuge des Waldbaches (zw. Dorf und Johannes-Statue).
01.Dez 1925 Fahrverbot für die Wigandgasse zwischen Schablergasse und Haus Held.
05.Jän 1926 Bezirksrat Pröll ersucht offiziell um „Ausschauflung“ der Eisernen-Hand-Gasse.
  1926 Linienbusverkehr zwischen Nussdorf und Kritzendorf durch die Busunternehmen Kolda, Zuklin und Barry.
  1926 Instandsetzung des Brunnens am St. Georgs Platz.
13.Apr 1926 Max Raub wird im heute nicht mehr bestehenden Bahnwärterhaus Heiligenstädter Str. 182 geboren.
  1926 Sanierung des Nasenwegs unter Mithilfe des hiesigen Bauunternehmers Leopold Pröll > Gedenktafel 1.Kehre.
15.Nov 1926 Die FF. Kahlenbergerdorf rückt zum Brandeinsatz (5 brennende Häuser) auf den Kahlenberg aus.
  1927 Konkrete Pläne für eine Gondelbahn vom Kahlenbergerdorf auf den Leopoldsberg mit ersten Vermessungen.
01.Okt 1927 Neuerrichtung der St. Georgs-Brücke und des Johannes-Steges am Beginn des Waldbachsteiges.
  1927 Fahrpreiserhöhung f.d. Motorbootüberfuhr Kahlenbergerdorf Groß Jedlesee (Johann Stejskal).
  1927 Eröffnung einer Jausenstation am Waldbachsteig durch Leopold Schartner.
  1928 Pflasterung der Heiligenstädter Straße im Bereich Kahlenbergerdorf bis Landesgrenze.
21.Okt 1928 Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel an Turnvater Jahn an der Burgmauer am Leopoldsberg.
  1928 Zwei weitere Badeschiffe (Augartenbr. 17.2, bzw. Rotundenbr. 29.5.) ergänzen das Kuchelauer Strombad.
  1928 Das markante, spitzdachige Haus nahe Kreuzung Eichelhofweg und Kahlenbergerstraße wird fertig gestellt.
01.Jun 1928 Kabellegung entlang der Heiligenstädter Straße und damit Stromanschluss des Kahlenbergerdorfes.
  1928 Gesetzl. Verbot des „Herumkletterns“ beidseits des Nasenweges (Geldstrafe von 200S oder 14 Tage Haft).
01.Apr 1929 Bau der Hochquellenwasserleitung von Kahlenbergerdorf nach Klosterneuburg.
  1929 Baubeginn der städtischen Feuerwache Kahlenbergerdorf, in der Wigandgasse 25. 
01.Jun 1929 6-Minuten Intervall des Linienbusverkehrs auf der Heiligenstädter Straße.
01.Jun 1929 Im Bereich des Kuchelauer Hafens erfolgt die Aufstellung von Coloniakübeln.
26.Jun 1929 Schwerer Verkehrsunfall (Linienbus/Auto/Motorrad) auf der Haupt.Str. nördlich des Bahnhofs, 8 Verletzte.
  1929 Brückenumbau der „Schwimmenden Brücke“ zwischen Dorfufer und Hafensporn.
01.Sep 1929 Auflassung der Leichenkammer auf dem Ortsfriedhof von Kahlenbergerdorf.
  1929 Eisstoß auf der Donau, es ist möglich sicher zu Fuß die Donau zu überqueren.
30.Mai 1930 Bezug der städtische Feuerwache Wigandgasse 25, erster Wachkommandant Löschmeister Scheider.
  1930 Beginn der Besiedelung des steilen Burgstallosthanges auf ungenützten Steinbruchgründen.
  1930 Die Weinriede Rinnert wird wieder weinbaulich genutzt.
01.Jun 1930 Der langjährige Leiter des Kinderasyls und döblinger Bezirksrat Dr.Viktor Zwilling stirbt im 70Lj.
  1931 Neue Brücke ü. d. Waldbach im Zuge des Weges zur Eisernen H. (Benennung „Waldbachbrücke“).
22.Jul 1931 Vor dem Pfarrgarten wird an der Haupt. Str. die 1. Telephonzelle Kahlenbergerdorfs aufgestellt.
  1931 Das Kinderasyl Humanitas wird aus finanz. Überlegungen geschlossen.
01.Jän 1932 Verbreiterung des Jungherrnsteiges mit Stützmauer zum Schablerbach, Einbau einer „Schütze“.
  1932 Das erste Siedlungshaus der Siedlung Jungherrnsteig, am Ende der Eichelhofstraße wird errichtet (Parzelle 60d.
01.Mai 1932 Das 700 Jahre Jubiläum der Pfarre wird mit Theateraufführungen am St. Georgsplatz gefeiert.
  1932 Mit 145.304 Besuchern für die Saison 1932 feiert das Strombad einen nie wieder erreichten Besucherrekord.
  1932 Bis 1936 entstehen u.a. Kleingartenhäuser am oberen Ende des Hammerschmiedgrabens.
  1932 Die Wache Kahlenbergerdorf erhält ein besonders geländetaugliches Halbkettenlöschfahrzeug.
  1932 Auf der Franzenshöhe (Kreuzung Eiserne Hand G. /Unt.Weisleitenweg) entsteht eine Jausenstation.
  1933 Ein Bootshaus für den Wiener akademischen Paddelklub entsteht (vor dem heutigen Telefonhütterl).
06.Feb 1933 Die Kinderasylgasse wird nach ihrem früheren Leiter Victor Zwilling in „Zwillinggasse“ umbenannt.
  1934 Frühjahr, wegen der fortschreitenden Versandung werden die Badeschiffe auf der Hafenspornseite verankert.
  1935 Fertigstellung der Josephinenhütte an der in Bau befindlichen Höhenstraße.
16.Okt 1935 Eröffnung des 1.Teilabschnittes der Höhenstraße auf den Kahlenberg.
  1935 Eine neue Gastgartenterrasse zum Cafe-Restaurant Eiserne Hand wird errichtet.
  1935 Beginn der Stromversorgung am Waldbachsteig (bis Haus 20-Kühnen), Fortsetzung 1942(bis Haus 11–Sturm).
22.Dez 1935 Der erste Bauteil des Kahlenbergrestaurants wird feierlich eröffnet.
  1936 die neu eingerichteten Wohnungen im Schlössl werden bezogen (u.a. durch Dr. Siegfried Freiberg).
  1936 Es stirbt der langjährige Pfarrer Anton Jungherr (Pfarrer von 1899 bis 1936).
01.Jun 1936 Verlängerung der Höhenstraße vom Kahlenberg auf den Leopoldsberg.
01.Aug 1936 Elektrisches Straßenlicht (Maiglöckchenlampen) erhellt nunmehr auch die Gassen des Dörfls.
  1936 Mit dem Nussdorfer Badeschiff verfügt das städt. Strombad Kuchelau nun über vier Badeschiffe.
  1936 Ausgestaltung und Neutrassierung des Nasenweges im Zuge des Höhenstraßenbaus.
  1936 Eröffnung des Teilstückes der Höhenstraße zwischen Kahlenberg und Leopoldsberg. 
  1937 Am 3. Oktober  gab es ein Weinlesefest mit Hauerumzug in Nußdorf. Daran beteiligten sich die 
    Weinbauernschaften von Grinzing, Heiligenstadt, Kahlenbergerdorf, Neustift am Walde und Sievering.
     Der Umzug begann um 15 Uhr in der Hammerschmidtgasse und nahm folgenden Weg:
    Eroicagasse, Kahlenbergerstraße, Greinergasse, Sickenberggasse, Heiligenstädterstraße, Nußdor
    fer Platz, Hackhofergasse bis zum Schottenhof.
  1937 Baubeginn für die Donaustrandpromenade, eine Sommerlager des Arbeitsdienstes besteht im Dörfl.
  1937 Rückversetzung der Schulmauer um 2m, die Villen am Jungherrnsteig sind endlich mit dem Auto erreichbar.
  1937 Neuerrichtung der Leichenkammer auf dem Friedhof Kahlenbergerdorf.
  1937 Beginn der Wildbachverbauung am Waldbachsteig.
03.Okt 1937 Wiener Weinlesefest in Nußdorf unter Beteiligung der Kahlenbergerdorfer Hauer.
  1938 In diesem Jahr kamen dann auch Neustift am Walde und Salmannsdorf zu Döbling.
  1938 Wurde Klosterneuburg der 26.Wiener Gemeindebezirk und es verkehrten bis 1955 städtische Autobusse.
15.Mär 1938 Wilde Enteignung des jüd. Rudervereins Austria, Nutzung als Bootshaus „SS-Oberabschnitt Donau“.
15.Apr 1938 Realisierung der Grünflächen im Zuge der Donaustrandpromenade.
01.Okt 1938 Rechtsfahrbetrieb auf den Straßen Wiens.
22.Nov 1938 Flugzeugabsturz einer Passagiermaschine des Typs Junkers Ju 52 am Leopoldsberg.
  1938 Bestattungsmöglichkeit für getaufte Juden am Kahlenbergerdorfer Friedhof.
  1938 Verbreiterung der Heiligenstädter Straße durch tw. Gebäudeabriss von zwei Wohngebäude vis a vis des Bhfs.
  1939 Die städtische Buslinie 20 Nussdorf – Klosterneuburg/Kierling geht in Betrieb.
02.Jän 1939 Die Heiligenstädter Str. wird im Abschnitt Nußdorf - Klosterneuburg zur Berliner Straße (bis 1945).
  1939 Fertigstellung der Marinekaserne in der Kuchelau.
  1939 An der Eisernen-Hand-Gasse, unterhalb der Weberhütte eröffnet das Heurigenlokal „Hirt“.
  1939 Es wird die Hafeneinfahrt freigebaggert, die be den Badegästen beliebten Sandbänke verschwinden.
01.Jän 1940 Ein mächtiger Eisstoß ermöglicht wieder einmal das Queren der Donau zu Fuß.
15.Dez 1940 Eröffnung der Klosterneuburger Höhenstraße, Josephinenhütte – Klosterneuburg.
  1940 Widmungsrechtliche Auflassung der Hirnbrecherg. zugunsten einer damals vorgesehen Straßenverbreiterung.
30.Jun 1940 Das Luftgaukommando Kagran „pachtet“ die Prälatur am Leopoldsberg.
  1941 Überlassung der Leichenkammes d. Kahlenbergerdorfer Friedhofs an die städtische Bestattung.
  1941 Schließung des Gastronomiebetriebes auf der Josephinenhütte und Nutzung für eine Wehrmachtsdienststelle.
17.Feb 1942 Abnahme von zwei Kirchenglocken der Pfarrkirche Kahlenbergerdorf.
  1942 Es werden in einer Werft im Kuchelauer Hafen Fahrprämen und U-Bootkommandotürme hergestellt.
  1942 Produktionseinstellung Schiffswerft Matl.
  1942 Fliegerabwehrgeschütze werden am Nussberg stationiert, eine Scheinwerferstellung am Leopoldsberg.
11.Mär 1942 Enteignung des Chorherrnstiftes Klosterneuburg (wird Außenstelle des Kunsthist. Museums Wien).
21.Okt 1943 Widmung Unterwerk, Entfall der Baulandwidmung für die Rieden Rinnert und Altweingarten.
  1944 Bau des Unterwerks neben dem Linienamtsgebäude für die geplante O-Buslinie 24, Nussdorf-Klosterneuburg.
  1944 Ein Bombenabwurf zerstört die Schiffswerft Matl, zwei Tote sind zu beklagen.
  1944 Pfarrer in Kahlenbergerdorf, Willibald Fischer bis 1952.
07.Feb 1945 Die Leopoldsbergkirche wird von Bombentreffern schwer beschädigt, ein Turm vollständig zerstört.
  1945 Brandstiftung in der Kuchelau durch russische Truppen, Badehütten, Bootshäuser, Badeschiffe zerstört.
09.Apr 1945 Das denkmalgeschützte Haus Hirnbrechergasse 2 („Punzetthaus“) wird in Brand gesteckt.
04.Mai 1945 Russische Besatzungstruppen plündern wiederholt das Kahlenberg-Restaurant.
14.Feb 1946 Die Kirchturmuhr geht wieder – sie stand seit dem Bombenangriff vom 17.November 1944 still.
11.Mär 1946 Eröffnung der städtischen Buslinie Nussdorf-Klosterneuburg (gem. betrieben mit Kolda u.Zuklin).
03.Mai 1946 Die auf einem Lagerplatz i.d. Brigittenau wiedergef. Kirchenglocken, können aufgezogen werden.
13.Mai 1946 Wiedereröffnung der Josephinenhütte für den Gastbetrieb.
30.Nov 1946 Visitation der Pfarre durch des Erzbischof Innitzer.
31.Mai 1948 Das Postamt 122, Wien 19, Kahlenbergerdorf wird offiziell geschlossen.
06.Aug 1948 Die Autobuslinie 21 auf den Kahlenberg wird in betrieb genommen.
12.Sep 1948 Enthüllung des von Prof. Mario Petrucci geschaffenen Heimkehrerdenkmals am Leopoldsberg.
  1948 Skiliftprojekt von der Donauwarte auf den Leopoldsberg.
  1948 Mit dem Schuljahr 1948/49 wird in der Volksschule 19; Wigandgasse 29 wieder eine vierte Klasse eingerichtet.
02.Mai 1949 Wiederherstellung der vernachlässigten Donaustrandpromenade durch die Stadt Wien (250.000S)
01.Jun 1949 Eröffnung des wieder aufgebauten Naturfreundebootshauses in der Kuchelau.
  1949 Weitgehende Wiederherstellung der Kirche am Leopoldsberg.
09.Okt 1949 Der Fahrpreis der städt. Buslinie 20, Nussdorf-Kahlenbergerdorf wird mit 40 Groschen festgesetzt.
   

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    In den Jahren 1950 bis 1999
  1951 Neubau des Bootshauses für den Ruderverein Austria.
  1951 Sommer, Die Lagerwiese in der Kuchelau (vis a vis des Rest. Fischerhütte) wird angelegt.
01.Jän 1952 Eine „Wintersport-Unfallrettungsstelle“ ist eingerichtet (Bereich Nussdf.-Eiserne H and Gasthof Hölzl, bis 31-3-).
  1952 Fertigstellung des Bootshauses für die Paddelsektion von Schwarz-Weiss-Westbahn.
  1952 Sesselliftprojekt vom Kahlenbergerdorf (Linienamt) auf den Leopoldsberg.
25.Jul 1952 Olympia-Bronze in Helsinki im K2 1000m durch Max Raub und Herbert Wiedermann.
  1952 Sanierung der Kirchturmhaube, sie erhält dabei eine grüne Farbgebung (statt dunkelrot).
  1952 Pfarrer in Kahlenbergerdorf, Prof. Koblbauer bis 1958.
28.Mai 1954 Anlässlich der Wiener Festwochen wird die Kirche am Leopoldsberg erstmals beleuchtet.
26.Jul 1954 Max Raub /Herbert Wiedermann werden in Macon im K2-10.000m Weltmeister.
11.Jul 1954 Hochwasser im Kahlenbergerdorf, am 13.Juli wird sogar der Busverkehr eingestellt.
20.Sep 1954 Verlängerung der Buslinie von Nussdorf nach Heiligenstadt anlässl. der Stadtbahneröffnung.
01.Jun 1954 Klosterneuburg wird selbstst. Gemeinde, die nördliche Teil der Kuchelau kommt vorerst zum 21.Bezirk.
10.Okt 1955 Absturz einer jugoslaw. Verkehrsflugzeuges des Typs Convair 340 am Kahlenberg mit 7 Toten.
20.Nov 1955 Gemeinsamer Betrieb der Linie Nussdorf –Klosterneuburg-Kierling durch Kolda/ Zuklin.
  1958 Die Schule im Kahlenbergerdorf wird wegen Kindermangel geschloßen.
27.Apr 1956 Feierliche Enthüllung eines Gedenksteines an den Flugzeugabsturz an der Absturzstelle.
01.Dez 1956 Max Raub /Herbert Wiedermann gewinnen Olympiabronze im K2.
  1957 Planungen zum Ausbau des Kuchelauer Hafens zum „Behördenhafen der Stadt Wien“.
  1958 Das Haus Wigandgasse 23 (Haus Simacek) wird errichtet.
02.Sep 1958 Diebstahl von Kupfertafeln vom Dach der Kirche am Leopoldsberg
16.Sep 1958 Ankauf des Nasenweges durch die Stadt Wien (25 Mio Schilling für 13.000m2),
  1958 Bauliche Instandsetzung der Feuerwache Kahlenbergerdorf.
  1958 Die städtische Volksschule, Wigandgasse 29 wird aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen.
  1958 Vor der Hafeneinfahrt wird aus hydraulischen Gründen (Versanden) eine Vorschüttung errichtet.
21.Dez 1959 Verkauf des städtischen Volksschulgebäudes an das Chorherrnstift Klosterneuburg.
  1960 Abriss des historischen Marterls (Pestsäule) an der Wigandgasse (vor dem Haus Nr. 11).
22.Apr 1960 Eine Telephonzelle wird auch im Bereich des Kuchelauer Hafens aufgestellt.
  1962 Neugestaltung des Chorraumes. Statt der hölzernen Kanzel entsteht ein Volksaltar.
03.Mär 1963 Offizielle Straßenbenennung „Unterer Weisleitenweg".
16.Mär 1964 Grünlandausweisung der Freiflächen rund ums Dörfl, Siedlung Jungherrnsteig als Kleingarten.
  1965 Weitere Wildbachverbauung am Schablerbach, Jungherrnsteig.
  1965 Einwölbung des Schablerbaches zwischen Heiligenstädter Straße und Wigandgasse.
  1965 Sanierung des Wehrturmes am Leopoldsberg unter Mitwirkung des Wr. Kulturamtes (> Prof. Rudolf Friedl).
  1966 Kahlenbergerdorf wird endlich an das Kanalnetz angeschlossen.
  1969 Das Ausflugslokal Eiserne Hand wird gesperrt und wird seither als Wohnhaus genutzt.
01.Apr 1969 Übernahme der Busunternehmung Kolda durch die Fa. Dr. Richard.
  1969 Restaurierung der Häuser Bloschgasse 3 und 5, auf Nr. 3 werden Sgraffitomalereien gefunden.
  1970 Verlegung des talseitigen Nasenwegbeginns von der Heiligenstädter Str. hinter das Linienamt zum Waldbach.
  1970 Die Lichtsäule wird im Kirchhof aufgestellt.
  1971 Auflassung der Polizeiwachstube.
  1971 Pfarrer in Kahlenbergerdorf, Viktor Robert Knirsch bis 1990.
  1971 Ausbau der Heiligenstädter Str. und Abriss des Bahnhofes und der Häuserzeile unterhalb der Wigandgasse.
01.Feb 1972 1.Ausgabe des Georgsboten.
05.Feb 1972 Restaurierung des Pfarrhofes mit neuem Hauseingang, anstelle Bloschgasse 2, nun in der Zwillinggasse 2.
  1972 Ausbau und Fertigstellung der Heiligenstädterstraße (B14).
19.Nov 1972 Durchbruch des 2.hinteren Kircheneinganges mit Absperrgitter, auch bei geschlossener Kirche, Eintritt möglich.
19.Okt 1975 Weihe der dritten Kirchenglocke „Leopoldine“.
  1975 Verstorbene werden in der mit einer Kühleinrichtung versehenen Beisetzkammer des Frhf. Nußdf. Abgestellt.
11.Dez 1975 Der Ortskern wird Schutzzone, die Freiflächen rund ums Dörfl Schutzzone Wald- und Wiesengürtel. "SWW".
  1976 Sperre des letzten Einzelhandelsgeschäftes im Kahlenbergerdorf.
  1978 Die städtische Wohnhausanlage Heiligenstädter Straße 331 wird fertig gestellt.
01.Okt 1978 elektrischer Betrieb auf der Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien FJB und Tulln,
  1979 Die ersten Mieter beziehen die Wohnhausanlage der Geneinde Wien, Heiligenstädter Straße 331.
12.Mär 1981 Auf Anregung von Prof. Woitsch erfolgt die Benennung der Stiegenanlage in „Hirnbrecherstiege“.
  1981 Die Feuerwache erhält ein neues Geländelöschfahrzeug (GLF) vom Typ Unimog 1100l, Type 416.117.
12.Sep 1981 Buchpräsentation „Ein Dorf bei Wien“.
26.Sep 1981 Es wurde vor der Kirche von Kahlenbergerdorf ein Standbild des Pfaffen vom Kahlenberg
    aufgestellt. Diese Phantasiefigur wurde vom Bildhauer Prof. Rudolf Friedl auf Anregung des 
    damaligen Pfarrers Viktor Robert Knirsch geschaffen und an diesem Tag geweiht.
15.Okt 1981 Weihe der Friedhofserweiterung.
  1982 Erschien neuerlich ein Buch mit den Nacherzählungen der Schwänke des Pfaffen vom Kahlenberg,
     von Gerta Hartl. Der Literaturhistoriker Stefan Hammerl schrieb eine Dissertation über Gundacker von 
    Thernberg und holte so die Gestalt diese Schelmes in die Gegenwart zurück. Die veröffentlichte Arbeit  
    trägt den Titel „Kahlenbergerbuch“.
  1982 Erster Kahlenbergerdorfer Kirtag, veranstaltet von der SPÖ-Sektion 10. Im selben Jahr wurde von 
    Pfarrer Viktor Robert Knirsch ein Volksfest als Gegenveranstaltung veranstaltet. 
11.Jän 1983 Gründung des überparteilichen Vereines „Freunde des Kahlenbergerdorfes“ durch den ortsansässigen 
    Sektionsleiter der SPÖ und späteren Bezirksrat, Helmut Jost. Die folgenden Kirtage sollten dann
    vom Verein Freunde des Kahlenbergerdorfes gemeinsam mit der Pfarre Kahlenbergerdorf veranstaltet.
15.Apr 1983 Konstituierende Sitzung des überparteilichen Vereins "Freunde des Kahlenbergerdorfes".
10.Jun 1983 Räumung und Erneuerung der Brunnenecke am St.Georg Platz. Umrandung mit Pflastersteinen vom Verein F.d.K.
01.Nov 1983 Weihe der neuen Friedhofshalle.
03.Dez 1983 Weihe des neuen Marterls am sogenannten Schulplatz. Wigandgasse-Jungherrnsteig-Bloschgasse-Zwillinggasse.
03.Jun 1984 Taktverdichtung auf der F.-J. Bahn, Einbeziehung in das Schnellbahnsystem und Verkehrsverbund.
10.Jun 1984 Räumung und Erneuerung der Georgsecke am St.Georg Platz. Umrandung mit Pflastersteinen vom Verein F.d.K.
11.Okt 1984 Die beiden vom Bildhauer Prof. Friedl gestalteten Engel wurden vor der Friedhofshalle aufgestellt.
01.Nov 1984 Enthüllung der beiden lebensgroßen Engelstatuen vor der Aufbahrungshalle.
08.Nov 1984 Straßenbenennung der „Kuchelauer Hafenstraße“.
27.Apr 1985 Verlängerung der Buslinie (38A) vom Kahlenberg auf den Leopoldsberg.
07.Jun 1985 Neue Schulpromenade mittels Pflastersteinen und Kies. Neue Stiege zur alten Schule hergestellt vom Verein FdK.
  1985 Neubau der Kuchelauer Brücke im Zuge der Kuchelauer Hafenstraße über den Waldbach.
15.Apr 1986 Der Verein F.d.K. erstellt sein erstes Exemplar von der Serie "Einst im Dörfl…".
08.Jun 1986 Weihe des Hl.St.Georg-Reliefs des Künstlers Prof. Rudolf Friedl an der Kirchenstiegenmauer am St.Georgsplatz.
  1986 Im Laufe von acht Monaten erfolgt die Generalsanierung der städtischen Feuerwache Kahlenbergerdorf.
10.Aug 1986 Zwei verschiedene Ansichtskarten des Kahlenbergerdorfes wurden vom Verein F.d.K.in Auftrag gegeben.
12.Okt 1986 Obmann des Vereines F.d.K. Helmut Jost fertigt und errichtet ein Schmiedeeisenes Kreuz für die Eisernenhandg.
12.Okt 1986 Der Verein F.d.K. veranstaltete das erste Erntedankfest im Kahlenbergerdorf, mit Unzug einer Erntekrone.
13.Dez 1986 Der Verein F.d.K. veranstaltete den ersten Adventmarkt im Kahlenbergerdorf, mit Musik und Verkaufsstände.
24.Dez 1986 Erstmals wird am Hl. Abend vor der Mette ein Turmblasen abgehalten. Idee und gesponsert vom Verein F.d.K.
12.Sep 1987 Bei der Ortseinfahrt errichtete der Verein F.d.K. eine Holzweinpresse mit einer Willkommenstafel.
01.Aug 1987 Ein vom Verein F.d.K. inizierter Sitzstreik gegen den Durchzugsverkehr von LkW's durch die Kuchelau fand statt.
11.Jun 1988 Der Verein F.d.K. veranstaltete seine erste Bezirksfestwochenveranstaltung im Kahlenbergerdorf.
21.Okt 1988 Der Verein F.d.K. veranstaltete den ersten Pfarrheurigen im Kahlenbergerdorf. Motto; "der Pfaff steckt aus".
  1989 Pfarrer Klaus Imlau vertritt den kranken Pfarrer Viktor Robert Knirsch.
12.Mär 1989 Bei der Ortseinfahrt werden vom Verein F.d.K. hölzerne Hinweistafeln errichtet, mit Angaben zu den Lokalen.
15.Apr 1989 Der Steig zwischen Jungherrnsteig und Nussberg wurde vom Verein F.d.K. komplett saniert und abgesichert.
  1989 Das Ausflugslokal Weberhütte an der Eisernen Hand Gasse schließt.
05.Jun 1990 In der Bloschgasse werden vom Verein F.d.K. Eisenbügel mit Blumenkisten montiert, Blumen von Gärtner Kugler. 
  1990 Pfarrer in Kahlenbergerdorf Prof. Dr. Andreas Laun. (Dr. Laun wird 1995 zum Weihbischof ernannt).
  1990 Bis 1991 Ausgrabungen von Keltensiedlungen am Leopoldsberg.
  1992 Archäologische Grabungen am Leopoldsberg durch Prof. Otto H. Urban erschließen eine keltische Höhensiedlung.
  1992 Wiedereröffnung des „Karners“ unter dem Kirchenturm. Dieser wurde aufgrund von Hinweisen der 
    Frau Dr. Edda Schwarz entdeckt und ausgegraben. Er dürfte lt Denkmalamt aus der 2. Hälfte des 17. Jhdts. stammen.
  1993 Renovierung und Umgestaltung der Kahlenbergerdorfer Kirche.
  1994 Ein neuer Volksaltar wird in der Kirche errichtet. Erbesteht aus ungarischen Marmor.
24.Jul 1994 Wiederöffnung des Waldbachdurchlasses unter der B14 und der Franz-Josephs-Bahn.
  1994 Aufgrund von Platzmangel und anderer Probleme, letzter großer Kirtag im Kahlenbergerdorf.
26.Jän 1995 Weihe des Kahlenbergerdorfer Pfarrers Prof. Dr. Andreas Laun zum Weihbischof.
  1995 Pfarrer Hofrat Dr. Heribert Holzer als Aushilfe in Kahlenbergerdorf.
12.Jul 1995 Die erste Zeitung "Kahlenbergerdorfer Dorf-Post" des Vereines F.d.K. wurde herausgegeben,. 
  1995 Erstes Kahlenbergerdorfer Dorffest anstelle des Kirtages. Ein Kirtag im verkleinertem Stil.
  1996 Pfarrer in Kahlenbergerdorf Mag. Herbert Schmidt bis 1997.
  1996 Bau von zwei Anlegern an der Donaustrandpromenade für die Personenschifffahrt.
  1996 Dr.Richard-Kolda setzt erstmals Niederflurbusse auf den Linien zwischen Wien und Klosterneuburg ein.
  1996 Umbau des ehemaligen Hengl - Hauses, St.Georgsplatz 4, für den Maler Prof. Wolfgang Hutter.
  1997 Pfarrer Hofrat Dr. Heribert Holzer wird als neuer Pfarrer in Kahlenbergerdorf eingesetzt.
  1997 Umbau der Uferböschungen an Donau und Kuchelauer Hafen im Zusammenhang mit den Kraftwerk Freudenau.
  1997 Kanalanschluss für alle Badehütten in der Kuchelauer Hafenstraße.
  1997 Fertigstellung des neuen Jugendheimes des Wiener Paddelklubs.
  1997 Profisorischer Anleger und ein Umkleidecontainer für die Feuerwehr im Zuge des Freudenauer Staudammbaues.
17.Okt 1997 Eine Gedenktafel an Franz Schubert am Haus Zwillinggasse 1 wird enthüllt, (Freunde des Kahlenbergerdorfes).
  1998 Der Verein mietet den unteren Keller des Pfarrhauses und baut ihn in Folge für Veranstaltungen aus. 
16.Mai 1998 Eröffnung des Kahlenbergerdorfer Weinrundwanderweges.
  1998 Am Haus Zwillinggasse 1 wird aufgrund des Schubert-Gedenkjahres eine Schubert-Gedenktafel vom 
    Verein angebracht und am Beginn des Waldbachsteiges eine Schubert-Linde gepflanzt.
08.Sep 1998 Radständer wurden an verschiedenen Plätzen des Dorfes im Auftrag des Vereines F.d.K. errichtet.
  1999 Im Vereinskeller werden großartige Umbauten durchgeführt und auch ein neuer Ausgang in den 
    Garten geschaffen, der bei Veranstaltungen als Notausgang unumgänglich geworden war. 
10.Apr 1999 Der untere Pfarrkeller wurde vom Verein F.d.K. mit neuen, der Bauordnung entsprechenden Stiegen ausgestattet. 
  1999 Eine Mounten-Bike-Strecke wird durch das Kahlenbergerdorf angelegt, sie führt vom Europa-
    Mounten-Biker-Radweg, ab der Kuchelauer Hafenstrasse über die Eisernen Handgasse und Kahlenberg.
    nach Kierling und wieder zurück über Europa-Weitw.-Radweg durch das Erholungsgebiet Kuchelau in das Dörfl.

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    In den Jahren 2000 bis 2049
26.Mai 2000 Gedenktafel für das Kinderasyl Humanitas am Haus Zwillinggasse 1 enthüllt, (Freunde des Kahlenbergerdorfes).
15.Mai 2000 Die Gedenktafel bei der Pröllruhe, Nasenweg, wurde vom Verein F.d.K. erneuert.
  2000 In Gedenken an Pfarrer Willibald Fischer wird der informell Friedhofsweg genannte Weg umbenannt.
  2000 70 Jahre Feuerwache Kahlenbergerdorf, Feier mit einer großen Fahrzeugparade im Zuge des Dorffestes.
12.Mai 2001 Der Verein F.d.K. errichtet einen Lehrweingarten im sogenannten Ried Altweingarten des Stift Klosterneuburg.
  2001 Anschluss der Kahlenbergerdorfer Aufbahrungshalle an das Stromnetz.
15.Jun 2002 Eröffnung des Stadtwanderweges 1a (Nussdorf-Kahlenbergerdf.-Nasenweg-Leopoldsbg.) mit Folderauflage.
15.Aug 2002 Ein Jahrhunderthochwasser erreicht Kahlenbergerdorf, die Unterführung war wieder einmal gesperrt, schlimmer
    war es Stromaufwärts, der Niedermarkt in Klosterneubg. war überschwemmt und es mußte weitläufig umgeleitet werden.
02.Sep 2002 Nun verbindet die Buslinie 240, Klosterneuburg über die Hochstraße der B14 und dem Handelskai mit dem 20.Bz.
15.Dez 2002 Keine Bedienung der ÖBB-Bahnhaltestelle Kahlenbergerdorf durch S-Bahnzüge der Linie S40 mehr.
11.Okt 2003 Enthüllung der von Prof. Wolfgang Hutter entworfenen und gestalteten, sowie vom Verein F.d.K. finanzierten, bronzernen
    Donaumädchenskulptur am St. Georg Platz. Die Stadt Wien unterstützte das Projekt mit € 7'000,- und dem Steinsockel.
15.Nov 2003 In einem Dokufilm im ORF erzählt Martin Polasek unter dem Titel "Ein Dorf zwischen Wein und Wasser", über das Leben 
    und Treiben im Kahlenbergerdorf, ein Dorf am Rande der Großstadt in dem vieles noch Ursprünglich geblieben ist.
01.Mär 2004 Neuer Pfarrer in Kahlenbergerdorf, Monsignore Dr. Ernst Kallinger übernimmt die Pfarre und Pfarrwohnung.
  2005 Kanalanschluss für die Häuser am Jungherrnsteig sowie die Häuser Wigandgasse 4-23.
15.Mai 2006 Ein hölzerner Musikpavillon wird im Pfarrgarten durch Vereinsmitarbeiter errichtet.
17.Nov 2006 Abzug der beiden Marineboote "Oberst Brecht" und "Niederösterreich", vom Kuchelauer Hafen.
19.Apr 2008 25 Jahr Feier für Bestandsjubiläum des überparteilichen Vereins Freunde des Kahlenbergerdorfes.
26.Apr 2008 Vom Verein F.d.K. wurde die Mauer Bloschgasse durchbrochen und ein neuer Zugang in den Pfarrgarten geschaffen,
  2008 Montage zweier künstlerisch gestalteter Wappen Prof Friedls im Bereich der Unterführung zur Kuchelauer Hafenstraße
  2008 Neubenennung einer Stiegenanlage zur Heiligenstädter Straße nach dem Bildhauer Prof. Rudolf Friedl.
  2012 Die Feuerwache Kahlenbergerdorf wird wegen Umstrukturierung der Wiener Berufs-Feuerwehr aufgelassen.
  2012 Der Verein F.d.K. übernimmt die Gebäude der Feuerwache Kahlenbergerdorf zur Nachnutzung durch den Verein.
  2012 30. Kahlenbergerdorfer Dorffest, begonnen 1983 als Kahlenbergerdorfer Kirtag
     
     
     

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